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Online-Poker: viele neue unzuverlässige Versicherungsangebote auf dem Netz
Seit der Liberalisierung der Online-Glücksspiele in Frankreich suchen etliche Gesellschaften in diesem lukrativen Markt viele Gelegenheiten. Wir haben vor kurzem erfahren, dass Unternehmen eine Versicherung für Pokerspieler für Bad Beat anbieten. Diese Gesellschaften haben eine verwertbare Lücke im System gefunden. Für Spieler ist das, was nach dem ersten Eindruck gut und rentabel aussieht, ein entwickelndes Problem, das sich später wegen den sehr komplizierten und strengen Bedingungen kaum lohnt und sich in einen wahren Betrug verwandelt. Die Offerten sehen anfangs sehr attraktiv aus, mit 74 % Rückerstattung des Einsatzes im Fall eines Verlustes.
Die folgenden Details sollten Pokerspieler bei diesen Versicherungen kennen: die Gebühren (5 % bei jedem Set), Turniere werden nicht beeinträchtigt, die verlorene Hand muss beide Hole-Karten benutzen und diese müssen angezeigt werden, und der Gewinner muss mindestens ein Hole-Karte benutzen. Dies ist aber nicht alles: der Spieler muss innerhalb einer Woche, und nicht länger, seinen Anspruch begründen. Das Komplizierteste ist noch zu kommen: keine Rückerstattung bei einer gewollten verlorenen Partie! Diese letzte Klausel kann durch schwer kontrollierbare technische Parameter auch umgebogen werden, da anscheinend nicht der Spieler, sondern auch die anderen Spieler in so einem Fall zahlen müssen. Der höchste Betrag der Versicherung steht bei 5.000 € mit einem maximalen Bad Beat pro Spieler pro Jahr. Um von dieser Bad Beat-Versicherung zu profitieren, müssen erstmal die Pokerräume vom Unternehmen die Erlaubnis erhalten, doch bis jetzt keiner von ihnen eine bekommen.
Quelle: Poker 777
Donnerstag 15 Juli 2010
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